Landesparteitag zum Auftakt der Landtagswahlen

Neuer Landesvorstand in Bayern für Partei dieBasis

Ingolstadt / In der Nibelungenhalle in Großmehring fand von Freitag, den 06. bis Sonntag, den 08.
Januar 2023 der zweite ordentliche Landesparteitag der Partei dieBasis in Bayern statt. Die
Mitglieder wählten ihren neuen Landesvorstand. Zugleich bildete der Parteitag den Auftakt zur
kommenden Landtagswahl.
Als im Juni 2020 eine neue Partei in Deutschland auftauchte, konnte man sich nicht vorstellen,
dass diese sich innerhalb so kurzer Zeit durch ein so breitgefächertes Engagement auszeichnet
und vor allem so schnell wächst. Bayern umfasst als größter Landesverband aktuell 6500
Mitglieder. Für viele Mitglieder als Partei- bzw. Politikneulinge eine besonderes Ereignis – der
Landesparteitag.
Nach Beschlussfassung der Tagesordnung eröffnete der Landesvorsitzende, Clemens Sandmeier,
mit den Worten „Quo vadis? Wohin geht dieBasis Partei und was wollen wir bewegen für die
Zukunft?“ Zunächst berichtete er über das vergangene, manchmal durchaus auch turbulente,
Jahr. Die Schatzmeister legten den Rechenschaftsbericht dar und erklärten die fristgerechte
Abgabe des Berichts aus 2021, der der Gesamtpartei nun auch Gelder aus der
Parteienfinanzierung zusichert. Dies sei ein Meilenstein für die noch junge Partei, die damit auch
mit zusätzlichen Geldern für die kommende Landtagswahl rechnen kann.
Weiterhin stellte der „Rat der Säulen“ (ein einzigartiges Merkmal dieser Partei innerhalb der
deutschen Parteienlandschaft) sich und seine Arbeit vor: Die Beachtung und Einhaltung der vier
Säulen Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz als stabiles Fundament
für dieBasis ist Aufgabe dieses Rats, stets Helfer und ergänzende Berater zu sein.
Im Anschluss an die Berichte wurde die gesamte Vorstandschaft entlastet und verkündete ihren
Rücktritt. Noch am Freitag konnten Tagungspräsidium und Wahlleitung für die am Samstag
anstehenden Neuwahlen bestimmt werden.
Am zweiten Tag, dem Samstag, führten Klaus Hengl (Vorsitzender des KV Ingolstadt) als
Tagungspräsident und Frank Roedel (ehem. stellv. Vorsitzender des LV Bayern) als Wahlleiter
souverän durch den Tag und es gelang, die gesamten Vorstandswahlen wie auch die Wahl des
Säulenrats bis zum Abend durchzuführen.
Als Doppelspitze im Vorstand wurden Clemens Sandmeier und Martin Mahle wieder gewählt.
Ihre Stellvertreter sind: Claudio Stoiber, Ludmilla Schuhbauer, Martina Bacher-Schweiger,
Veronika Herwegh.
Schatzmeister Peter Knörzer und sein Stellvertreter, Florian Schreiber, traten erneut an und
wurden bestätigt.

Kassenprüfer: Helmut Grunst, Oliver Braun
Schwarmbeauftragte: Alexandra Motschmann, Markus Frehner, Wolfgang Rosner
Säulenrat: Kuno Weiß, Ayda Kaya, Bianca Pfaff und Stefan Charrois
Der Sonntag galt drei Satzungsänderungsanträgen, der Verabschiedung des Wahlprogramms und
der Vorstellung der Kampagne zu den kommenden Wahlen in Bayern.
Die Entstehung des Wahlprogramms war eine der größeren Herausforderungen der letzten acht
Monate: Themensammlungen innerhalb der Kreisverbände, Aktivierung der
Arbeitsgemeinschaften, Ausarbeitung und Abstimmung durch alle 6.500 Mitglieder. Es hat sich
gezeigt, dass Basisdemokratie funktioniert, auch wenn diese mit viel Arbeit verbunden ist. Die
Versammlung beschloss einstimmig, an den im Herbst in Bayern stattfindenden Wahlen
teilzunehmen und verabschiedete das Wahlprogramm sichtlich zufrieden.
Teilnehmer des rundum gelungen Landesparteitags ließen verlauten: „Die sind einfach gut. Die
kann ich wählen. Für die gehe ich gern im Wahlkampf auf die Straße und verteile Flyer. Das macht
Sinn“. Nun ist dieBasis Bayern gut aufgestellt und steht motiviert in den Startlöchern zu den
Landtags- und Bezirkstagswahlen 2023. DieBasis wird Bayern bewegen – so der einhellige Tenor
nach der Veranstaltung.

Von links nach rechts: Martin Mahle, Ludmilla Schuhbauer, Clemens Sandmeier, Peter Knörzer, Florian Schreiber, Martina Bacher-Schweiger, Vroni Herwegh, Josefine Sandmeier, Alexandra Motschmann, Wolfgang Rosner und Claudio Stoiber