Warnung! Windkraft gefährdet die Gesundheit von Mensch und Tier

Die Bürgerinitiative ‚Rückenwind fürs Erlauholz e.V.‘ richtet ihre Bitten um Hilfe mündlich und schriftlich an Ärzte, Politiker, Behörden, Windkraftbetreiber, Bürgermeister, Gesundheitsamt, Landratsamt, Landtagsabgeordnete, Bundestagsabgeordnete, 3 Ministerien in Bayern: Innen-, Gesundheits-, Wirtschaftsministerium.

Das Bachern-Protokoll

Gastbeitrag von Mario Weidele (Diplom-Theologe)

  1. Grundsätzliches zu Bachern: Bachern ist ein Stadtteil von Friedberg bei Augsburg im Landkreis Aichach-Friedberg; ca. 700 Einwohner; hat 3 Windrädern seit 2015 (200m) mit nur 1000m Abstand zur Wohnbebauung; 1/4 Jahr später: erste Erkrankungsfälle: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsschwäche, Tinnitus, Tagesmüdigkeit, Erschöpfung, erhöhte Erkältungs- und Grippeanfälligkeit, Bluthochdruck – alles Anzeichen für ein geschwächtes Immunsystem. Die Spätfolgen der Dauerbeschallung mit Infraschall sind Herz- und Kreislaufprobleme, Krebserkrankungen mit Todesfolge. Im Urlaub, weit weg, gehen die Symptome zurück. Der dramatische Notfall einer 6-köpfigen Familie, die August 2023 nach Bachern zieht und kurz darauf dauerhaft erkrankt (alle 6!), bedarf endlich der politischen Aufarbeitung durch Bürgermeister, Landrat…
  2. 10 Jahre geduldiges, friedliches, aber vergebliches Bitten – ‚ein Kampf gegen Windmühlen‘
    Die Bürgerinitiative ‚Rückenwind fürs Erlauholz e.V.‘ richtet ihre Bitten um Hilfe mündlich und schriftlich an Ärzte, Politiker, Behörden, Windkraftbetreiber, Bürgermeister, Gesundheitsamt, Landratsamt, Landtagsabgeordnete, Bundestagsabgeordnete, 3 Ministerien in Bayern: Innen-, Gesundheits-, Wirtschaftsministerium. Einige Stellen antworten nicht, andere relativ überein-
    stimmend: „nicht zuständig“, weil: Gesetze eingehalten sind, Beweise fehlen, dass Windräder krank machen, psychologische Selbstzerstörung vorliegt (Nocebo-Effekt), nur der schnelle Windkraftausbau zählt, der Windrad-Betreiber Bestandsschutz hat (Problem: Widerspruchsfrist gegen die Genehmigung: 4 Wochen! Zeitraum bis zur Erkrankung: ca. 10 Wochen! Daraus folgt: Klagen zwecklos).
  3. Erkenntnisse über bisher im BimSchG unberücksichtigte Faktoren, die Infraschall verstärken
    Folgende Faktoren verstärken die Schädigung durch Infraschall. 1. Geringer Abstand, 2. Erhöhte Windstärke, 3. Höhere und leistungsstärkere Windräder, 4. Interferenzwirbel bei Windrädern in Reihe, 5. Positionierung der Windräder auf der direkten West-Ost-Achse zu den Häusern und Westwinddominanz, 6. Ständiger Verbleib am Wohnort (Gefahr für Rentner!), 7. Hügeliges Geländeprofil (Einkesselung des Infraschalls/eine Gefahr für gesamten Naturpark Augsburg Westliche Wälder!).
  4. Infraschall macht krank – eine phänomenologische und medizinische Tatsachenerhebung
    Es gibt negative biologische Auswirkungen von Infraschall auf Lebewesen und Natur. Das ist eine phänomenologische Tatsache (die vielen Erkrankten in Bachern und anderswo!), und das ist ein medizinischer Befund (www.dsgs-info@email.de). Infraschallwellen lösen als Druck von außen Fehlimpulse auf die sog. Endothelzellen aus. Diese ummanteln als inneres Hautzellengewebe die nährstoffführenden Blutzellen. Das Zusammenspiel von Endothelzellen, Übertragungskanälen, Blut- und Körperzellen wird gestört. Es kommt zur Beeinträchtigung aller Körperfunktionen. Mensch und Tier werden krank, vor allem dann, wenn die sieben Zusatzfaktoren (Punkt 3.) auf einmal da sind.
  5. Fazit: Der Bestandschutz der ‚körperlichen Unversehrtheit‘ (GG, Art. 2) hat ethischen Vorrang vor einer bereits erteilten Windrad-Betriebserlaubnis. Es gibt berechtigte Forderungen: 1. Die Abschaltung der Windräder in Bachern! 2. Das ‚Innehalten beim Windkraftausbau‘ im Wald und Hügelland Bayerns nah an Wohngebieten! 3. Kein ‚Weiter so‘ wie bisher ohne umfangreiche Infraschall-Langzeitmessungen! Das wäre verantwortungsethisch nicht mehr zu rechtfertigen.